Mongolenponys

Meine „Lieblingsgrüne“ reitet mal wieder eine Attacke gegen Zoo und Tierpark Berlin.
Beides sind hochinteressante, aber noch lange keine wirklich guten tiergärtnerischen Einrichtungen.
Der derzeitige Leiter hat offensichtlich vor, als der große Sanierer in die Geschichtsbücher einzugehen. Leider beschränkt sich dieses Sanieren hauptsächlich auf vorhandene Bausubstanz und lässt Innovationen weitgehend außen vor. Nun geht es hier und heute nicht um meine Meinung, Frau Hämmerling und ein paar hartgesottene Mit(st)reiter wollen einen Beirat einrichten, der überwachen soll, dass die städtischen Zuschüsse künftig zur Verbesserung der Tierpräsentation eingesetzt werden. Wie ich es schon bei meinem eigenen Vorschlag vom 01.07.2010 zur Einrichtung eines nationalen Ethikrates konstatierte, wüsste ich auch in diesem Fall nicht, wer in einem solchen Beirat sitzen soll - doch bitte, um Himmels Willen, keine Berufspolitiker!
Herrn Blaszkiewitz Reaktion zum Thema „Verbesserung der Tierpräsentation“ ist überliefert, sie lautet: „Da muss man mir erst mal eine Einrichtung zeigen, die das besser macht.“
So viel Selbstbewusstsein muss man erst mal haben. Soweit ich weiß, ist auch Bernhard Blaszkiewitz ein Reisender in Sachen Zoos und ich wiederum fürchte, ich habe schon die eine oder andere Einrichtung gesehen, die auch er kennt, die durchaus solches Potential besitzt, doch vermutlich setzt er in diesem Zusammenhang darauf, dass dieses Wissen den Hämmerlings abgeht.
Ich wünsche meiner schönen Heimat - der Beinah-Mongolei - zwei richtig gute Zoos mit richtig gutem Personal, richtig guten Unterstützern und ebensolchen Zuschüssen - sie hat es verdient.

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 22.07.2010



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