Gebrochene Versprechen

Am 01. September ist hier auf diesen Seiten nichts passiert!
Ich habe eine gute Ausrede!
Ich musste meinen Koffer packen.
Für das Raubtierpflegertreffen.
Ich reise allerdings mit Rucksack.
Was soll`s, es gibt nichts zu beschönigen, ich habe es verpeilt.
Danach war ich aber wirklich auf dem Seminar des BDZ und das war richtig gut!
Gut organisiert, informativ und Spaß gemacht hat es auch: Rundum gelungen!

Auf dem Weg dorthin habe ich „Takamanda“ gesehen.
Ein Zoo, der erweitert werden kann, hat die Pflicht diese Chance zu nutzen. Wenn denn dort über das zur Verfügung stehende Erweiterungsgelände Hochspannungsleitungen verlaufen, die das Gesamtbild stören könnten, dann lassen Sie, liebe Leser, mich diesbezüglich deutlich werden: Geschissen drauf!

Der Zoo Osnabrück hat seine Chance genutzt.
Der beauftragte Architekt und die ausführenden Firmen eher nicht.
Was derzeit in „Takamanda“ offensichtlich an Nachbesserungen nötig ist, entspricht keinesfalls dem, was ich bislang so unter „Made in Germany“ verstanden habe.
Eines muss man dem Architekten allerdings lassen: Die Bereitschaft, den ganzen Parkteil erst dann vernünftig aussehen zu lassen, wenn eines Tages die Vegetation alles zugewuchert hat, beeindruckt mich.

Die Schimpansen sind definitiv diejenigen, die am meisten von „Takamanda“ profitieren.
Das Haus ist außen schlicht, aber innen gut.
Die Wandmalerei hätte nach hinten losgehen können, ist sie aber nicht und wenn sie es wäre, würde ich vornehm schweigen.
Nach hinten losgegangen wäre auch Manches, was konzeptionell vorgegeben wurde, womit man aber vor Ort einen kreativen Umgang gefunden hat: So bewohnen jetzt, um nur ein Beispiel zu nennen, die Goldschakale (bildschöne Tiere) die eigentlich für Servale bestimmte Anlage und umgekehrt.
Das ist nur logisch.

Der Naturzoo Rheine entwickelt seine neuen Gehege in Eigenregie und baut mit Bauingenieuren.
Das ist noch viel logischer.

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 07.09.2010



____________

Links: