-länder

Kein Wort über das mittlerweile eröffnete Gondwanaland bisher an dieser Stelle?
Nun, ich, der ich mich als Externer der Zoo-AG betrachten darf, hatte bereits anlässlich einer Zoo-AG-Exkursion Gelegenheit, diese Tropenhalle vor ihrer Eröffnung zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt lebten allerdings so gut wie keine Tiere in den Gehegen. Ich werde mich abschließend zum Gondwanaland also erst dann äußern können und wollen, wenn ich es bewohnt erlebt habe.
Die logistische Anknüpfung der Halle an den Restzoo ist jedenfalls hervorragend gelungen. Der Glücksfall Flächenhinzugewinn durch Industriegebäudesprengung wurde erfolgreich genutzt. Die Quarantäneeinrichtungen die in diesem Zusammenhang gleich mitrealisiert wurden, machen das Betreiben eines Zoologischen Gartens um Längen professioneller.
Die Halle ist vom Zoo aus gesehen, trotz ihrer Dimensionen, mit ihren weißen Stahlträgern, bei schönstem Schäfchenwolkenwetter unglaublich unauffällig. Schwarze Gewitterwolken zerstören diesen Effekt - aber wenn solche aufziehen, zieht man sich selbst halt in die Halle zurück...
Dort fliegen in der Initialphase noch keine Vögel frei umher. Diese Entscheidung ist tiergärtnerisch absolut nachvollziehbar, man will halt erst einmal sehen, ob die Bewohner der Gehege auch in diesen bleiben (Menschen lässt man aber schon mal rein), schade ist es trotzdem: Ein Trupp Stella-Papualoris in roter und schwarzer Morphe, der einem um die Ohren fliegt, wäre schon der Knaller!

Das andere -land, das nach einer geschminkten Augenumrandung klingt und in Osnabrück entstanden ist, kenne ich auch noch nicht. Aber schon wegen der Vielfraße, die mir ähnliche Sorgen machen, wie Riesenotter, dürstet es mich nach einer Besichtigung.
Solange gilt: Eigentlich brauche ich keinen Kajal - ich habe Augenringe!

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 15.07.2011



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