Nachhaltigkeit

Ich bin mal wieder gestolpert.
Über einen Satz.
Er befindet sich auf der VDZ-Homepage in Zusammenhang mit der Vorstellung eines Buches, das ich bislang nicht gelesen habe und das uns hier und heute auch schofeliger Weise nicht weiter interessieren wird, obwohl Interesse an Büchern natürlich Bürgerpflicht ist, nicht zuletzt, weil ich selbst ein bisschen mehr Interesse von potentiellen Verlegern für eine fix und fertig auf meinem Schreibtisch liegende Novelle benötige.
Wenn Sie, liebe Leserin und lieber Leser, jetzt Ihrerseits über letzteren Satz gestolpert sein sollten, lassen Sie sich von mir aufhelfen - die Kontaktdaten finden Sie im Impressum und weitere Informationen unter: www.schoenes-tierleben.de.
Doch zurück zu meinem eigenen Straucheln.
Der Satz lautet: „Die ersten Europäischen Erhaltungszuchtprogramme entstanden erst 1985 und zuvor gab es für viele Tiere, bei denen man heute die Zucht einschränken muss, damit es ihrer nicht zuviele werden, keine nachhaltige Vermehrung im Zoo.“
Angesichts der Tatsache, dass Gerald Durrell auf Jersey bereits in den 1960ern zur geregelten Zucht bestandsbedrohter Arten überging, zeigt dieser Satz einmal mehr, wie schwerfällig der Tanker „Zoowelt“ ist und wenn man sich die heutigen Bestände EEP-gemanagter Tiere ansieht, dann muss man feststellen, dass es „ihrer zuviele“ in den Zoos vor allem von den falschen Arten gibt.
Man kann z.B. in der heutigen Zeit nicht zu viele Visayas-Pustelschweine in Zoos haben. Auch Hirscheber kann es nicht genug geben. Pinselohrschweine hingegen, so bezaubernd sie sind, braucht eigentlich kein Schwein.
Will der Tanker Arche sein - müssen andere Tiere rein!

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 15.09.2011



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