Erfolge am Schölerberg

Die stetige Entwicklung des Osnabrücker Zoos, die weitgehend ohne das große Getöse auskam, das sich manch Mitwerber bei seiner Erneuerung gestattet hat, erfüllt mich immer wieder aufs Neue mit einem wohligen Glücksgefühl, weil sie nämlich beweist, dass es möglich ist: Mit dem richtigen Personal und den richtigen Ideen kann ein deutscher Zoo auch ohne ständiges Gejammer, ohne politische Erpressungsversuche und ohne überkandidelten Größenwahn1 Schritt für Schritt einen anhaltenden Erfolgskurs einschlagen.
Mir gefällt nicht alles, was in Osnabrück in den zurückliegenden Jahren gebaut wurde und sicherlich wird mir auch einiges nicht gefallen, das erst noch gebaut werden wird, außerdem macht mich die Homepage des Zoos ein bisschen wirr, weil uns da ab und an Tiere begegnen, die es im Osnabrücker Zoo nie und nimmer gibt, geschweige denn geben wird, aber das, was dieser vereinsbetriebene Zoo bis heute geleistet hat, ist beeindruckend. Dass er nun wegen seines Erfolges künftig nicht mehr von einem Verein (sondern als gGmbH) geführt werden soll, stimmt mich fast ein bisschen traurig, aber letztlich muss man es als das sehen, was es ist: Ein Zeichen des Erfolges.

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 01.03.2012



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1Nein, ich empfinde keine Schadenfreude angesichts des derzeitigen Absaufens von "Yukon Bay".

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