Weiße Jaguare in Aschersleben

Man staunt schon ein bisschen.
Ausgerechnet im Ascherslebener Zoo zeugen eine schwarze Jaguarkatze und ein „normalfarbig“ gefleckter Kater beinahe weiße Jungtiere.
Aushängeschild das Ascherslebener Zoo sind weiße Tiger, die ein Produkt klassischer Haustierzüchtungsmethoden sind.
Schön finden darf weiße Tiger natürlich wer mag, Sumatratiger brauchen den Zoo allerdings dringender, dringender noch als die Amurtiger, deren Bestandszahlen in Gefangenschaft im Vergleich beinahe schon beruhigend sind.
Doch zurück zum Jaguar: In spätestens zwei Jahrzehnten wissen wir, ob die beiden Ascherslebener Jaguare Begehrlichkeiten geweckt haben, die den Jaguar zur nächsten verhausschweinten Großkatze haben werden lassen.
Die Wahrscheinlichkeit erscheint nicht sehr groß, wir haben zwei junge Kater, die Mutter ist schon 13. Das ganz schlimme Durcheinanderwerfen der Unterarten, wie beim Tiger dessen weiße Bengaltigermutation z.B. zusätzlich mit Amurtigern gestreckt wurde, ist so beim Jaguar nicht zu befürchten und Dietmar Reisky, der Leiter des Ascherslebener Zoos wird von der Zeitung mit vier Buchstaben mit den Worten zitiert: „Vielleicht wollte der liebe Gott uns eine besondere Freude machen.“
Da wird man ihm dann ja wohl nicht ins Handwerk pfuschen!
Und Sie, liebe Leser, denken Sie immer an die Kiwis!

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 12.03.2012




P.S.:
Kleiner Cliffhanger: In der, in drei Tagen regulär folgenden Ausgabe des 15. Märzes werde ich ganz überraschend noch einmal ein wenig über das "Gondwanaland" plaudern.

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Quellen: