Neue Ausgabe: Die drei Fragezeichen und der Elefantentod in Köln

Diesmal ist eine erwachsene Elefantenkuh nach einem Angriff von Artgenossen gestorben.
Die Reaktionen sind die üblichen:
Die tierhaltende Institution behauptet: alles ganz normal - gibt es auch im Freiland.
Die Tierhaltungsgegner sagen: alles viel zu eng - ist doch klar.
Nichts ist klar.
Auch hier bleiben Fragen offen.
Ich fände es sehr nützlich, wenn die tierhaltenden Institutionen öfter offensiver mit den bei ihnen herrschenden Bedingungen umgingen. Der Zoo ist nicht die Natur und es gibt zwangsläufig Vorfälle, die so in der Natur nicht stattfinden würden. Dazu sollte man ehrlich stehen und dann erklären, warum man trotz solcher Vorfälle der Meinung ist, es richtig zu finden, dieses Risiko in Kauf zu nehmen.
Alles andere ist Beschiss am Kunden und spielt den Gegnern in die Hände, die sich dann genauso unreflektiert gebärden können - was sie ja auch gern und ausgiebig tun.

Ach, und noch was:
Sparen Sie sich die Vatertagstour, unternehmen Sie lieber ein Himmelfahrtskommando.

Carsten SchöneBerlin, den 15.05.2012



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