So-nich-Dachs

Honich wie der Berliner und ich glaube beinahe auch der Kölner zu sagen pflegt, sollte nich das Problem sein, in Köln, der wird wohl verfügbar sein.
Honigdachse aber dort unterzubringen, wo vormals Feuerwiesel lebten, ist auch dann alles andere als eine gute Idee, wenn das Gehege ein Untergeschoss besitzt.
Der Artgenosse, der in diesem Park in Berlin mit den vielen grünen Gittern lebt, hat eine ausgewachsene Macke - „seriös“ sollte man das wohl eine Stereotypie nennen - in Köln kommen jetzt drei heiße Anwärter hinzu.
Schiere Fläche ist bei diesen unglaublich agilen Tieren tatsächlich wichtig, man kann sie durchaus „nach oben offen“ halten und ihnen dennoch vertikale Strukturen anbieten und es muss geradezu Haltungsziel sein, sie täglich einen Großteil ihrer Gehegeeinrichtung zerlegen zu lassen.
Ist man dazu nicht bereit, kann man natürlich auch alle drei Tage als Enrichment einen Löwen mit in den Glaskasten setzen...

Fast fühlt man sich berufen, eine „Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz“ zu gründen.

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 01.06.2012



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