Arsch und Wildesel sind im Englischen beinahe das Gleiche

Zum „Frozen Dumbo“ (was für ein doofer Projektname) brauche ich mich nicht äußern, das habe ich bereits am 17.08.2006 getan (siehe Seite 66 „Schöne Zoowelt“), neu ist nur, dass das Sperma jetzt tiefgekühlt ist - das ist doch schön.

Dann ist mir in den Untiefen des weltweiten Netzes Kalos begegnet, der scheinbar schon seit Juli darin herumgaloppiert.
Ein Somali-Wildesel aus dem Berliner Tierpark, der über Tierhändler in Privathände gelangte.
Zum Somali-Wildesel, der eine der Tierarten ist, die den Zoo wirklich gut gebrauchen kann, heißt es auf der Seite des VDZ: „Das Internationale Zuchtbuch wird am Tierpark Berlin geführt (CP). Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) seit 1989. Das EEP wird vom Zoo Basel (OP) geführt.“
Naturgemäß sind bei Wildeseln Hengste schon mal überzählig.
So einen Esel kann man in eine Hengstgruppe stellen - ich habe übrigens noch Pläne für ein Equiden-Zentrum in der Schublade, falls Sie Ihr Geld schon immer für so etwas ausgeben wollten1 - man kann ihn schlachten, vorher sein Sperma einfrieren und nachher an afrikanische Raubtiere verfüttern (den ganzen Esel, nicht das Sperma) oder man kann ihn auf einem Lamahof „unterbringen“.
Eine der drei Varianten sollte Zuchtbuchführern eigentlich weder ein-, noch gefallen.

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 15.08.2012



____________

1Näheres kann ich an dieser Stelle leider nicht ausplaudern, meine Ideen neigen zum geklaut werden.

____________

Quellen: