Die Quantität - sie lebe hoch!

Dass dem Hannoveraner Zoo eines Tages sein eigener Ehrgeiz Schwierigkeiten bereiten könnte, schwang schon seit Realisierung des Gorillaberges, auf dessen Zubringerweg die Gibbons den Platz zum Schwingen noch heute schmerzlich vermissen, immer mit.
Wenn man jahrelang bemüht ist, immer gigantischere Feuerwerke abzufackeln, wird man mit der Rückkehr zu fröhlichem Knallerbesenwerfen schwerlich die selben Massen dazu bringen, sich aus den Sesseln aufzuschwingen, wie zuvor.
Diesen Umstand der derzeitigen Geschäftsleitung anzulasten, die bei Investitionen nicht mehr mit der gleichen Menge an öffentlichen Geldern um sich werfen darf, wie die Vorgängergeschäftsleitung, hat schon ein bisschen was von einem Schwank aus dem Tollhaus.
Es wird aber noch toller.
Die beabsichtigte Lösung aller Probleme, die ist geradezu genial:
Juchu, wir blasen die Geschäftsleitung auf!
Was ein Geschäftsführer nicht schafft, schaffen doch zwei doppelt so gut. Und sollte das eventuell, also nur für den Fall der Fälle, sollte das wirklich nicht fruchten ..., alle guten Dinge sind doch drei!
Dann muss allerdings ein bisschen woanders gespart werden.
Tierpfleger, na ja ....
Servicemitarbeiter, nun ...
Gärtner, also bitte ...
Kassierer, sorry ....
Und wie heißen die gleich, die Zoopeta-, -päda, also die -gogen, die ..., egal ...
Zwei Geschäftsleiter die schaukeln das Ding - garantiert!

Der Dresdener Zoo hat Borneo-Flussschildkröten gezüchtet - in einer kreativ umgenutzten Altanlage!

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 26.09.2012




P.S.:
Kleiner Tipp noch, wenn Sie Personal mit gespaltener Persönlichkeit ... - nein, vergessen Sie`s!

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Quellen: