Initiative Hauptstadt-Pandas

Meine am 31.10.2012 für den 1. November geäußerte Idee der Initiative Hauptstadt-Pandas ist nun offensichtlich von den Berliner Printmedien geklaut worden.
Man versucht derzeit scheinbar einen Bedarf herbeizuschreiben!
Dass es Verhandlungen gebe, hat der Zoo nur aus der Presse erfahren und die Presseberichte über Verhandlungen, die zunächst aus der Ecke des Krawalljournalismus kamen, sind bislang nicht von offizieller Seite bestätigt worden. Das ist zur Zeit nichts als heiße Luft und trotzdem lassen es sich die Krawall-Tierbegegnungenverhindernwoller nicht nehmen, jetzt schon munter mitzukrakelen.
So kann es gehen. Am Ende haben wir schneller neue Pandas, als einem lieb sein kann, einfach, weil es nach Meinung bestimmter Presseerzeugnisse ja wohl nicht angeht, dass die Österreicher und Franzosen welche haben. Das ist dann leider die falsche Herangehensweise.
Aus dem Zoo kommt das Argument, dass man mit dem IZW einen sehr kompetenten Partner an der Seite hätte. Das ist ein gutes Argument!
Dennoch bin ich persönlich bezüglich der Eignung von Pandas als Zootier, über die ich mir bereits am 23.08.2012 den Kopf zerbrochen habe, keinen Schritt weiter, weder in die eine, noch in die andere Richtung.
Eines weiß ich aber, wenn, dann möchte ich Pandas nur noch in einem kompletten China-Ensemble sehen, das mindestens auch noch innovative Anlagen für Takine, Blutfasane und Goldstumpfnasenaffen bereithält!

Die Tierbegegnungenverhindernwoller, nicht nur die mit Krawall vorne, seien auf eine Studie der Universität Göttingen verwiesen: Die Deutschen geben jährlich 9,1 Milliarden Euro aus, um Kontakt zu Tieren im privaten Umfeld pflegen zu können. In dieser Zahl sind die Ausgaben, die im Gesundheitswesen gespart werden, weil Tiere ihrer Halter gesunderhalten, nicht einmal mit einberechnet.
Wer diesen Markt mutwillig zerstören will, sollte wirklich gute Argumente haben!
Davon habe ich bislang nur wenige gehört!

Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 15.11.2014



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Quellen: