Wäre es doch nur eine Übung gewesen,

dann stünde der Duisburger Zoo jetzt gut da, mit einem einwandfrei funktionierenden Notfallplan.
Stattdessen sehen sich die, deren Schmerz am größten ist, weil sie ein Tier wegen eines (in jeder Hinsicht) menschlichen Fehlers verloren haben, der üblichen nachträglichen Besserwisserei gegenüber.
Auch der Zoo selbst benutzt Worte wie Flucht und Ausbruch, aber warum soll man sich auch unnötig das Hirn verrenken, wenn die Fakten so klar sind: Duisburg ist, rückblickend gesehen, einer der erfolgreichsten Züchter dieser hochbedrohten Tierart. Was Duisburg braucht, ist eine schnellstmögliche Modernisierung der Orang-Utan-Haltung, völlig unabhängig davon, dass auch die modernste Tieranlage dass Nicht-Stattfinden sogenannten menschlichen Versagens nicht garantieren kann.

Carsten SchöneBerlin, den 01.09.2015



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