Die Qual der Wahl

Wenn man als Bürger eines demokratischen Landes gebeten wird, an demokratischen Prozessen teilzunehmen, sollte man das meines Erachtens tun.
In Berlin sind am 18. September Wahlen.
Doch was tut man, wenn man zu einer Abgeordnetenhauswahl gebeten wird und die Parteien lassen sich nicht mehr klar einordnen, hinsichtlich ihrer politischen Ziele.
Hätte ich früher schon gewusst, dass die CDU dereinst die Wehrpflicht abschaffen wird, ich hätte sie doch gewählt.
Es wäre schön, wenn die Sozialdemokratie die Interessen der Arbeiterschaft vertreten würde, doch wo sind sie denn, die Facharbeiter, die vertreten sein wollen?
Die Liberalen sind so liberal, das sie in Berlin die Offenhaltung eines Flughafens fordern, der mitten in Wohngebieten liegt, damit man von diesem aus weiterhin täglich z.B. nach Düsseldorf fliegen kann. Wozu das denn?
Die Grünen haben eine Frau Hämmerling …
Die Linke, die sonst auch gern von Tierrechtlern gemocht wird, findet in Berlin den Tierpark toll.
Die AFD finde ich zum kotzen.
Die Piraten neigen weniger zur Freibeuterei als zum freidrehen.
Henkel geht mir auf den Senkel.
Müller ist wie Meier, Schulze.
Bei Pop fehlt mir der Punk.
Lederer zieht mir zu sehr vom selben.
Und Czaja klingt zwar nach Wehrvogel, steht aber halt auf Donnervögel.
Was also tun?

Ratlos Ihr
Carsten SchöneBerlin, den 01.08.2016